Allmenda: Einige Zahlen, Daten und Fakten

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Das Jahr 2017 begann für die ALLMENDA mit viel Schwung, den sie aus dem vergangenen Geschäftsjahr mitnahm. Denn unsere Projekte erfreuen sich ständig wachsender Beliebtheit.
Immer mehr Menschen beteiligen sich an nachhaltigen, regional orientierten und enkeltauglichen Projekten. Denn auf diese Art können sie ihr Geld sinnvoller anlegen als auf der Bank (wo es ohnehin keine Zinsen gibt) und dabei vielleicht etwas zu einer positiven Entwicklung, zumindest in der eigenen Region, beitragen.

Vorrangiges Ziel der ALLMENDA ist es, genau diese Möglichkeiten zu schaffen: Hier kann jeder sein Geld sinnvoll, nachhaltig und regional und mit maximalem Nutzen für die Gesellschaft anlegen. Gemein- statt Eigennutz, Investitionen ins Gemeinwohl statt in gewinnorientierte Konzerne, gesamtgesellschaftlicher Ertrag statt individueller Bereicherung.
Gewinnmaximierung macht nur dann Sinn, wenn eine möglichst breite Schicht der Gesellschaft davon profitiert.

Dass unsere Philosophie des „enkeltauglichen“ Wirtschaftens sich inzwischen herumgesprochen hat, von vielen Menschen als vernünftige Sache angesehen und teils nach Kräften und aus vollem Herzen unterstützt wird, veranschaulichen die nachfolgenden Zahlen.

Regionalwährungen

Die Abo-Summe unserer Regionalwährungen konnte 2016 auf einen Wert von über 500.000 Euro gesteigert werden! Da diese Regionalgelder im Schnitt drei bis vier mal zirkulieren, erschaffen sie eine Wertschöpfung von ca. 1,5 bis 2 Mio. Euro pro Jahr.
Monatlich werden derzeit Regionalwährungen im Wert von 42.075 Euro emittiert.

Diese Summe teilt sich auf die einzelnen Währungen auf wie folgt:
Neuki 15.050,00, VTaler 12.350,00, Langenegger Talente 11.025,00 und EnnsTaler 3.650,00.
Addiert ergibt das eine Summe von stolzen 504.900,00 Euro im Jahr, die in Form der verschiedenen Regionalwährungen dabei helfen, die Kaufkraft in der jeweiligen Region zu halten.

Bürgerkraftwerke

Darüber hinaus wurden mehr als 100.000,00 Euro in die verschiedenen Projekte gemeinschaftlich investiert!
Hier waren es vor allem die Bürgerkraftwerke, für die wir letztes Jahr die Weichen gestellt haben. Unsere gemeinschaftlich finanzierten Photovoltaik-Anlagen sind auf dem Dach des Bauhof Bregenz, der Tischlerei Amann in Götzis, der „Die sieben Biobauern“ in Hörbranz und der Schule in Tschagguns zu finden, sowie auf den Dächern einiger Privathaushalte hier im Ländle.
Diese „Bürgerkraftwerke“ mit einer Gesamtleistung von 118,5 KWp erzeugten etwa 115.000 KWh an sauberem Strom; eine Leistung, mit der in 20 – 30 Haushalten etwa 75 Menschen ganzjährig mit Grünstrom versorgt werden können.
Dabei gilt es noch zu bedenken, dass sich die PV-Anlage auf dem Dach nach einigen Jahren amortisiert; sobald dieser Punkt erreicht ist, kann man bei Überproduktion sogar seinen eigenen Strom ins Netz einspeisen und auf diese Art sogar noch etwas daran verdienen.

eAutos

Auch als „Autohändler“ macht die ALLMENDA von sich reden. Seit vergangenem Jahr bieten wir ja in Kooperation mit namhaften Autohändlern im Land die Möglichkeit an, über uns kostengünstig ein eAuto zu finanzieren. Zu unserer besonderen Freude hat Bäckermeister Markus Stadelmann aus Dornbirn (der auch begeisterter VTaler-Partner ist) sich für ein solches eAuto als neuen Firmenwagen entschieden!
Wobei der umtriebige Bäckermeister auch gleich die Hälfte dieses Fahrzeuges mit VTaler finanziert, womit er dem Wertschöpfungs- und Nachhaltigkeitskreislauf einen enormen Impuls verpasst! Zusätzlich kann Stadelmann sein eAuto auch noch mit der Energie „betanken“, die seine hauseigene Solarstrom-Anlage produziert – stellen Sie sich dieses Modell nur einmal auf ganz Vorarlberg erweitert vor! Lärm und Gestank gehörten genauso der Vergangenheit an wie Schulden …

Weihnachtsbrief

Die Reaktionen auf unseren Weihnachtsbrief waren überwältigend! Die ALLMENDA bekam nicht nur den sehnlichst erwünschten Tresor zur Aufbewahrung unserer Regionalwährungen geschenkt, sondern es kam auch noch ein erkleckliches Sümmchen zusammen, das wir im Sinne einer noch besseren Kommunikation nach Außen für die weitere Betreuung und den Ausbau unserer Homepage investieren werden.
Über weiteres Sponsoring und auch über jede kleine Spende freuen wir uns natürlich auch weiterhin sehr.
Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle auch an die Firma Haberkorn richten, die uns seit Kurzem als Sponsor unterstützt!

Was läuft 2017?

  • Es wird nicht nur neue Modelle von eAutos geben, sondern auch verbesserte Angebote für Mitglieder; so sind Dauermieten ab 6 Monate Laufzeit genauso angedacht wie gewisse Fuhrparkvorteile für Mitglieder.
  • Die Möglichkeit, einen Jahreswagen mit VTaler und Talente direkt bei der ALLMENDA zu erwerben, besteht natürlich ebenfalls weiterhin.
  • In der Ramsau startet ein eigenes Regionalgeld; bestehende, und hier vor allem der VTaler, sollen weiter ausgebaut werden. Unser Fernziel ist es, dass zumindest jede Vorarlbergerin und jeder Vorarlberger schon einmal vom VTaler gehört haben. Auch das Land Kärnten hat Interesse an einem Regionalgeld inklusive DigiPay-Modell bekundet, erste Sondierungsgespräche fanden bereits statt.
  • In Punkto Bürgerkaftwerke ist eine weitere Anlage bereits fix geplant, auch ein neues, technisch etwas verbessertes Modell wird ziemlich sicher kommen.
  • Unsere „Imkerei-jetzt“ Projekt ruht natürlich im Moment aufgrund der Jahreszeit; wir freuen uns jedoch auf neue Interessenten, sobald es für unsere geflügelten Freunde wieder warm genug ist auszuschwärmen und ihre wichtige Bestäubungsarbeit zu verrichten.
  • Besonderer Dank gilt den Sponsoren unseres „Imkerei jetzt“-Projektes: Die tatkräftige Unterstützung der Firmen „Prinz Edelbrände“ und „VKW/Illwerke“ hilft uns sehr dabei, die traditionelle Kulturtechnik der Imkerei einem breiten Publikum zu präsentieren und so einen Beitrag zur Rettung der Bienen zu leisten.
  • Auch das von unserem Vorstand Gernot Jochum-Müller entwickelte und mit Preisen überhäufte Zeitvorsorge-Modell sollte dieses Jahr im Pilotbetrieb starten; hier steht zwar die Entscheidung des AWS im Februar noch aus – wir sind jedoch guten Mutes, dass wir hier bald „in medias res“ gehen können.

Sie sehen, verehrte Leserin, geschätzter Leser, dass die ALLMENDA für so gut wie jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Wenn auch Sie sich an einer positiven und nachhaltigen gesamtgesellschaftlichen Etwicklung beteiligen wollen, sehen Sie sich auf unserer Homepage um – da finden Sie alle relevanten Informationen.

Oder kontaktieren Sie uns direkt: info [at] allmenda.com
Wir freuen uns auf Sie!