Feldbegehung in Götzis

PDF-VersionPDF-Version

Protokoll von Simone König, Fotos von Siegfried Vogel

1. Treffen der Betriebsgruppe im ALLMENDA Garten in Götzis-Kommingen

23. April 2014, 19.00 bis 21.00 Uhr

 

Anwesend:  Simone König, Ingo Scherag, Toni Böckle, Siegfried Vogel, Franz und Brunhilde Amort, Helmut Biegger, Heino Ploner, Gerd Schiel, Ingrid Kilga, Nian und Rainer Sun


Ablauf:

  1. Begrüßung durch Siegfried Vogel
  2. Feldbegehung mit Toni und Ingo
  3. Konsolidierung der Betriebsgruppe
  4. Offene Fragen und Ideen
  5. Nächstes Treffen

 

1. Siegfried hat sich bereit erklärt, die Gestaltung des Gemeinschaftsprozesses für den ALLMENDA Garten zu übernehmen und begrüßt in seiner Funktion als Moderator und Begleiter. Sein Anliegen ist es auch, die Idee zu multiplizieren, dass noch andere solche Gärten entstehen.

 

2. Auf dem Gelände hat auch eine Kleinkinder-Spielgruppe (Feldspielgruppe) ihren Standort. Dieses Areal wurde gerade neu eingerichtet und umzäunt. In Kürze wird hier auch der Folientunnel aufgestellt. Toni führt uns durchs Gelände (2000m²) und erklärt die Bereiche. Schon vorhanden sind die Feuerstelle mit Sitzmöglichkeiten, Erdwälle teilweise auch schon bepflanzt, eine Rutschgrube und die Bodenvorbereitung für den Folientunnel. Der Folientunnel wird dann von der Spielgruppe und dem Gemüsebau gemeinsam genutzt, wobei die Bereiche abgetrennt sind.  Ein roher Erdhügel steht zur Ansaat mit Blumen bereit.

Anschließend an das umzäunte Kinderspielgelände befinden sich 2000m² Freilandfläche für Gemüsebau und etwas weiter weg nochmal eine Fläche, die genutzt werden kann. Ingo erzählt noch einmal, wie er sich den Anbau vorstellt mit fixen Beeten und Tiefkultur.

 

3.  Simone stellt die bisher gemachten Überlegungen zur Betriebsgruppe vor.
Folgende Bereiche sollten abgedeckt sein:

  • Logistik, Waschen, Packen von Gemüse
  • Soziales, Feste, Kochen und Rezepte
  • Gemüsebau und fachliche Praxis
  • Kommunikation und Mitgliederwerbung
  • Finanzen
  • Rechtliches und Organisatorisches für die Genossenschaft

 

Ingrid kann sich vorstellen den Bereich Logistik zu übernehmen,  Ingo und Toni sind für den Gemüsebau und die Anbauplanung zuständig, Simone übernimmt den Bereich Kommunikation und Mitgliederwerbung, unterstützt von Brunhilde, das rechtliche und Organisatorische wird von Gernot Jochum-Müller von ALLMENDA abgedeckt. Die restlichen Bereiche suchen noch nach Verantwortlichen, es können auch geeignete Personen vorgeschlagen werden.

Ergänzungen aus der Gruppe:

Es braucht ein Bindeglied zur Spielgruppe, das übernimmt Toni, er übernimmt auch die Kommunikation mit den Nachbarn und mit der Gemeinde.

Es wäre gut, die Geschichte der Entstehung und die erste Zeit des ALLMENDA zu dokumentieren. Siegfried erklärt sich bereit als Chronist für den ALLMENDA Garten zu fungieren und veranlasst die Einrichtung eines Blogs auf der ALLMENDA Homepage. Er macht auch gleich Fotos vom ersten Treffen.

 

4. Im Herbst soll auf dem Götzner Markt Werbung für das Projekt gemacht werde. Erste Idee war eine blühende Gründüngung anzusäen, wo dann ich Herbst Blumensträuße zum Verschenken am Markt gemacht werden können. Toni meint das es auch gut wäre etwas Essbares zu haben, Radieschen in verschiedenen Sorten wären möglich. Es wird entschieden am schon vorbereiteten Erdhügel eine Feldblumenmischung anzusäen und im Juli Radieschen zu säen. Beides kann dann am Markt mit Infoblättern verteilt werden, eventuell als Blumenstrauß mit Radieschen. Solche Blumensträuße kannte Ingos Großmutter noch von früher. Helmut regt an, auch eine Getreidepflanzung zu Sonnwende zu versuchen, denn das ist sehr spannend zu beobachten und die wenigsten Leute kennen, wie Getreide wächst. Das Korn ist allerdings erst 2015 reif. Platz für Versuchsfläche ist vorhanden, das Projekt sucht noch Umsetzungspaten.

Ideen zur Mitgliederwerbung: Gute Orte um Infomaterial aufzulegen sind Bibliotheken, Bioläden, Montessorischule in Altach (Brunhilde hat Kontakt) Waldorfkindergarten und Sunnahüsle in Götzis, Hebammenpraxen und Mutter-Kind-Zentren. Bitte alle Kontakte nutzen, Infoblatt A3 gefaltet soll es bis im Juni, spätestens im September geben.

Idee für Infofolder: Zusatznutzen von Spielgruppenareal soll gut kommuniziert werden, das vor allem für die Zielgruppe junge Familien mit Kindern interessant ist.

Franz hat noch viele Sträucher in Töpfen, die würde er gerne dem Gemeinschaftsgarten und der Spielgruppe geben. Sie können dann im Bereich des Naschhügels oder an den Rändern gesetzt werden.

 

5. Als nächstes Treffen wird Freitag der 9. Mai 2014, 17.00 Uhr beim Wasserhäuschen vis-a-vis Goldschmiede Bürge Kommingerstraße 123 vereinbart. Dann wollen wir gemeinsam den Blumenhügel ansäen und eventuell auch einige Sträucher setzen. Toni bringt Werkzeug mit, Simone stiftet das Saatgut. Danach gemütlicher Ausklang am Lagerfeuer, dafür bitte eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken mitbringen. Toni bringt Bänke, Simone nimmt Becher mit.