ALLMENDA Newsletter 1/2016

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– Bürgerkraftwerke
– NeuKi
– Langenegger Talente
– VTaler
– Gemeinschaftsgarten
– Zellteilung
– Bank für Gemeinwohl
– Gemeinwohl-Ökonomie Vorarlberg
– Jubiläum TALENTE-Verein
– TALENTE-City
– TALENTE-Frühjahrsmarkt

 

Wir bauen neue Bürgerkraftwerke

Die ALLMENDA hat bei der ÖMAG 5 Photovoltaik-Anlagen zur Förderung eingereicht. Da sich genug engagierte Mitstreiter bereit erklärten bei der Eingabe mitzumachen, konnten wir unser Ziel erreichen und sind bei den Förderungen ganz vorn mit dabei. Jetzt kommt es nur noch auf die exakte Reihung an.
Wenn alle Anlagen genehmigt werden, entspräche das einem Investitionsvolumen von immerhin mehr als € 250.000,–. Hierfür sind uns neue Genossenschafter/innen genauso willkommen wie bereits aktive, die ihre Verträge aufstocken wollen.

Wir möchten an dieser Stelle auch an alle unsere Mitglieder appellieren:
Bitte helft uns dabei, dieses tolle Projekt zu bewerben! Ihr könnt ab sofort Anteile nachzeichnen Oder werbt dafür bitte in eurem Umfeld. Macht euren Freundes- und Bekanntenkreis darauf aufmerksam und informiert – Mundpropaganda hat sich dabei noch stets als wunderbarer Multiplikator erwiesen!
Auf http://allmenda.com/2016buergerkraftwerke gibt es fortlaufende Informationen und Schritte zum Projekt!

Bei Interesse sende uns ein Email an info [at] allmenda.com

 

NEUKI

Die erste Neuki-Serie läuft im Sommer aus. Aufgrund der guten Akzeptanz in der Bevölkerung sowie bei den Gewerbetreibenden gab die Gemeinde bereits eine neue Serie in Auftrag; die Regionalwährung NEUKI für Neukirchen an der Vöckla wird also auch die nächsten drei Jahre für faire und nachhaltige Entwicklung in der Region sorgen.

 

Langenegger Talente

Ähnlich gute Neuigkeiten gibt es aus der Bregenzerwälder Mustergemeinde Langenegg zu vermelden.

Dort verhelfen die „Langenegger Talente“ der Gemeinde schon seit vollen neun Jahren zu einen nachhaltigen Wirtschaftskreislauf und bescherten – neben vielen anderen, klugen Innovationen, die in Langenegg auf Schiene gebracht wurden – dem Dorf im Jahre 2010 auch den „Europäischen Dorferneuerungspreis“.
Ende Juni dieses Jahres läuft bereits die dritte Serie der „Langenegger Talente“ aus, doch auch hier wurde bereits um weitere drei Jahre verlängert.
Damit wird Regionalgeld auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur sanften und enkeltauglichen Dorfentwicklung leisten.

 

VTaler

Auch der VTaler wird als Zahlungsmittel immer beliebter; je größer die Verwerfungen an den Finanzmärkten mit all ihren unabsehbaren Folgen für den einzelnen Menschen werden, desto wohler fühlen sich viele, wenn sie ihren täglichen Einkauf mit einer „spekulationsfreien“ Währung bezahlen können.

Die Zahlen unseres Finanzexperten Michael Zorn sprechen eine deutliche Sprache:
Waren es zu Beginn des Jahres 2015 noch ca. 150, so sind es jetzt bereits über 200 Partnerbetriebe, in denen man mit VTaler bezahlen kann. Die Anzahl der monatlichen Abonnenten wurde ebenfalls annähernd verdoppelt. Waren 2014 bereits VTaler im Wert von 80.000 Euro im Umlauf, so konnte diese Summe im Jahr 2015 noch einmal auf 110.000 gesteigert werden.

Besonders beeindruckend: Der durchschnittliche VTaler wechselt viermal den Besitzer, bevor er wieder in Euro zurückgetauscht wird – das sind vier wirtschaftliche Transaktionen, bei denen keine Bank und kein Spekulant etwas mitverdient, mit denen jedoch sehr wohl der kleine Gewerbetreibende seine Waren und Dienstleistungen bezahlen kann.

Was kann man mit VTaler alles machen?
Neuester Tipp: Die aquamühle bietet in ihrer Textilwerkstatt eine Flickservice an. Die Tochter unseres Mitglieds Ulrike Amann hat auf deren Vermittlung hin diesen Service schon des Öfteren in Anspruch genommen und zeigt sich ganz begeistert davon. Beschädigte Kleidung wird ohne lange Wartezeit repariert, qualitativ hochwertig und zu einem fairen Preis. Gibt es bei euch auch Flickwäsche, die sich nach einer kundig reparierenden Hand sehnt?

 

Bestellservice erweitert

Wir haben unser Sortiment erweitert. Neben VVV Jahreskarten, Mühleware einer kleiner lokalen Mühle in Langenargen können ab sofort auch alle Reinigungsmittel der Firma Unisapon bei der ALLMENDA bestellt werden. Vorläufig zweimal im Jahr ist es möglich über uns die Einkäufe anzuwickeln und so die Waren zu 100% in VTaler oder TALENTE zu bezahlen. Infos dazu unter office [at] allmenda.com

 

ALLMENDA – Gemeinschaftsgarten in Götzis Kommingen

Du möchtest gesunde Ernährung für dich und deine Familie?
Regelmäßig frisches Gemüse, am liebsten aus der Region?
Natürlich biologisch angebaut, ohne Kunstdünger, Gift und Gentechnik?
Und auch noch selbst gezogen, in einer netten Gemeinschaft mit Gleichgesinnten?

Dann kontaktiere uns, wir nehmen für die Gartensaison 2016 neue Mitglieder auf.
Nähere Auskunft bei: simone.koenig [at] allmenda.com
Wie es uns in der ersten Gartensaison 2015 ergangen ist, kannst du hier nachlesen:
http://www.allmenda.com/blog/erste-gartensaison-des-allmenda-gemeinschaftsgartens

 

Geschäftliche Zellteilung abgeschlossen

Auch die Angebotspalette der ALLMENDA wurde durch das vergangene Jahr hindurch angepasst: Die Bereiche IT und Cloud wurden in unsere Schwester-Organisation, den Verein „Public Voice Lab“ (PVL) ausgelagert, mit dem jedoch weiterhin eine enge Kooperation besteht. Der Verein ist auch Mitglied in der ALLMENDA.

PVL übernimmt als Verein und Mitglied der Genossenschaft die technische Infrastruktur und bietet weiterhin allen Kunden Website-Hosting, GroupOffice und weitere IT-Dienstleistungen an. Sämtliche Support-Leistungen für unsere Mitglieder und Partner werden weiterhin zu den gewohnten Konditionen von uns durchgeführt.

Den Einkauf von IT-Leistungen koordiniert die ALLMENDA auch weiterhin für ihre Mitglieder. Dabei fungieren wir als Einkaufsgenossenschaft, übernehmen die Abrechnung und sind erste Anlaufstelle für Fragen. Das „Cyclos“-System zur Verwaltung der TALENTE bleibt ebenfalls in unserem Aufgabenbereich.

Der Fokus der ALLMENDA liegt jedoch in Zukunft vermehrt auf den langjährigen Kerngebieten Regionalwährungen und Bürgerfinanzierung und damit verbundener Projekte.

 

Wir gründen mit – Bank für Gemeinwohl

Neues gibt es auch von der Gemeinwohlbank: Hier zeichnete die ALLMENDA zehn Genossenschaftsanteile zu je € 100,–.
Die Bank für Gemeinwohl ist die erste ethische Bank, die sich in Österreich derzeit in Gründung befindet. Es handelt sich um ein zivilgesellschaftliches Projekt; dafür werden 40.000 Genossenschafter gesucht, die sich daran beteiligen.
Aktueller Stand:
Es gibt derzeit 2.600 Genossenschafter, bisher wurden rund 2 Mio. Euro eingesammelt. Ab 6 Mio. kann der Bank-Lizensierungsprozess gestartet werden.

Wenn du  auch mitgründen willst, kannst du Anteile auch online zeichnen:
www.mitgruenden.at

Bei Fragen hilft de Sprecher der Regionalgruppe Vorarlberg, Dr. Michael Zorn gerne weiter. E-mail: rg_vorarlberg [at] mitgruenden.at

Dr. Zorn der auch in unserem VTaler-Team aktiv ist, stellt sich auch jederzeit gerne für Referate, Vorträge und Informationsveranstaltungen zur Verfügung.

 

Gemeinwohlökonomie Vorarlberg

"Wer seinen Erfolg nur in Euros denkt, lebt am Menschen vorbei."

Die Gemeinwohlökonomie schlägt eine Wirtschaftsordnung vor, die sich an den Grundwerten menschlicher Beziehungen orientiert: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Transparenz. Am 01. März starten wir mit einer 5-teiligen Workshopreihe zur Erstellung der Gemeinwohlbilanz im eigenen Unternehmen.

Wer sich dafür interessiert kann sich bei Ulrike Amann oder Gebhard Moser unter vorarlberg [at] gemeinwohl-oekonomie.org oder 0664 3845 707 melden. Weitere Informationen unter www.gemeinwolhl-oekonomie.org.

WORKSHOP – TERMINE:
Di, 1. März 2016
Di, 15. März 2016
Do, 07. April 2016
Di, 26. April 2016
Mi, 18. Mai 2016
Zeit: Jeweils 13.30 bis 18.30
Ort: In Vorarlberg, wird noch bekanntgegeben

Wir freuen uns auf Deinen Anruf!

 

Talente Akademie und- Frühjahrsmarkt

 

Jubiläum!

Das 20. Jahr besteht unser Talente-Verein nun schon – und erfreut sich gerade in letzter Zeit ständig steigender Beliebtheit. Verständlich, denn in immer unsicherer werdenden Zeiten bietet die Gemeinschaft der Talentierten nicht nur ein breites Spektrum von Alternativen zum Welthandel, sondern auch die beruhigende Sicherheit eines sehr aktiven, regionalen Netzwerkes.

 

Talente-City „20 Jahre TALENTE“

Ab 22. April wird Hohenems für einen Monat lang zur „Talente-City“. In dieser Zeit bespielen wir leerstehende Geschäftslokale mit einer Fläche von 300 m², direkt im Zentrum der Stadt.

Wir umspannen damit drei Festivals in Hohenems:
Homunculus (www.homunculus.info) vom 28.April - 6. Mai,
die Schubertiade (www.schubertiade.at) vom 4. Mai - 10. Mai
und die Emsiana vom 18. Mai - 22. Mai (www.emsiana.at)

In der TALENTE-City bieten wir Selbstgemachtes von der Seife über Kräutersalz und von Nudeln bis hin zum Kunsthandwerk, Handpuppen, Bilder, …
Ergänzt wird das Geschäft durch eine breite Palette von Angeboten für die Besucher – wie etwa einer Nähwerkstatt, Farbtypberatung, Schauspinnen, vegane Köstlichkeiten selber herstellen, …
Es wird wöchentliche Themen-Schwerpunkte geben, bei denen wir möglichst viele Facetten von TALENTE Vorarlberg Kunsthandwerk beleuchten wollen, aber auch regionale Lebensmittel und Gesundheitsprodukte werden hierbei die Schwerpunkte bilden.

Jeden Freitagabend laden wir darüber hinaus zum TALENTE TALK, bei dem Experten, Zivilgesellschaft und Politik zusammenkommen und über neue Ansätze diskutieren werden, was die Finanz- und Gesellschaftspolitik betrifft.

Details findet ihr hier:
http://www.talente.cc/20jahretalente

 

TALENTE-Frühjahrsmarkt

Termin: Sonntag, 13. März 2016, 10 – 16 Uhr
Ort: Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum, Rheinhofstraße 16, 6845 Hohenens

Ca. 60 AusstellerInnen präsentieren schönes Kunsthandwerk, leckere selbstgemachte Köstlichkeiten, Handarbeiten uvm. ... Ein Kinderprogramm und Kindertauschtische sorgen für Unterhaltung der Jüngsten; für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

 

Stadt macht satt – ernte die Stadt!

Mit Essen Gutes für sich und die Zukunft tun.
„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Würde der Städter wissen, was er frisst,
er würde umgehend Bauer werden.“

– Oliver Hassenkamp (dt. Schriftsteller)

Täglich bleiben Tonnen von guten Lebensmitteln ungenutzt. Die Schattenseiten industrieller und globaler Lebensmittelproduktion werden immer offensichtlicher. Ressourcenknappheit bei wachsender Stadtbevölkerung verlangt nach neuen Ansätzen.

Anja Fiedler spürt ungenutzte Lebensmittel auf und haucht Ihnen in verschiedensten Gemeinschaftsaktionen mit Kindern und Städtern neuen WERT ein. Mit „Stadt macht satt“ sammelt und entwickelt sie Ideen für eine zukünftige Versorgung, indem ungenutzte Ressourcen verteilt, neue Potentiale in Städten genutzt und auf kleinsten Raum Lebensmittel selbst produziert werden. Unter dem Motto „Gutes für sich und die Zukunft tun“ bringt sie Kinder und Städter dazu, ihre Versorgung zu reflektieren und wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Referentin: Anja Fiedler (Künstlerin und Kulturmanagerin Diplom); sie initiierte vor fünf Jahren „Stadt macht satt“. Stadt macht satt wurde vielfach ausgezeichnet u.a. von der Kulturstiftung des Bundes, der UNESCO und der ZEIT-Stiftung.

Mehr unter stadtmachtsatt.de und apfelschaetze.de
Flyer hier.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bodenseeakademie und dem Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast
Termin: Sonntag, 13.3.2016, im Rahmen des Talente Frühjahrsmarktes, 11.00 bis ca. 13.00 Uhr