Genossenschaftlich für unsere Zukunft.
Regionale Wertschöpfung, sozial & unternehmerisch.

Erster VTaler-Stammtisch 2015

VTaler-Stammtisch im Bucher Martinshof.

Bereits am 10. April dieses Jahres fand der erste VTaler-Stammtisch 2015 statt. Als Veranstaltungsort wurde diesmal der "Martinshof" in Buch ausgewählt – selbstverständlich ein VTaler-Partnerbetrieb.

Hofführung und „Impuls“-Gespräch

Gleich zu Beginn der Veranstaltung präsentierte uns Bertram Martin im Rahmen einer ausgiebigen Hofführung sein umfangreiches Bio-Sortiment; vom Heurindfleisch über die Freilandeier bis zu den Dinkel- und Bärlauchnudeln bleibt da kein Wunsch nach gesunden, nachhaltig produzierten (Bio)Nahrungsmitteln offen. Da ist es nur logisch, dass zur Bezahlung dieser mit großer Sorgfalt produzierten Güter auch gerne VTaler angenommen werden.
Auf besonderes Interesse stieß dabei die neue Nudelmaschine, die extra angeschafft wurde, um die stetig anfallenden Bruch-Eier verarbeiten zu können – damit so wenig wie möglich von den kostbaren Lebensmitteln entsorgt werden muss.

Das VTaler–Netzwerk

Audienzgeber beim Wirtschaftskonzil zu Konstanz

Christian Felber schlägt in einer Gemeinwohlökonomie vor, dass Regionen regelmässig einen Wirtschaftskonvent abhalten, um Ziele und Herausforderungen mit den Bedürfnissen der Menschen, die dort leben, abzustimmen. Zumindest einen Tag lang wurde dies in Konstanz am 30. April 2015 realisiert, 600 Jahre nach dem Konzil. 600 Leute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik waren in sechs Arbeitskreisen aktiv, um Ideen für die Zukunft der Region zu schmieden.

Nachmittags haben im Forum 5 zu "Reform und Wirtschaft - Mutig und erfrischend anders" nach einem Statement von Christian Felber 17 ExpertInnen Audienzen gegeben. In Zwiegesprächen wurden individuelle Fragen beantwortet, auch von der ALLMENDA, rundherum hörten Interessierte mit.

„Imkerei jetzt“ – Start-Up für Neuimker

Katharina Löschnig ist eine Pionierin. Die junge Frau ist die Erste, die über das Projekt „Imkerei jetzt“ zur Imkerin ausgebildet wurde – und sie hat sich dazu entschlossen, auch weiterhin mit ihren Bienenvölkern zu arbeiten. Dabei geht es ihr um weit mehr als "nur" um das Produzieren von Honig, der zu den ältesten und wichtigsten Lebensmitteln der Menschheit gehört.

Internationaler Besuch bei ALLMENDA

Am 29. Jänner beehrte Frau Julia Oestreich von ASHOKA INTERNATIONAL die ALLMENDA mit ihrem Besuch. Ashoka ist weltweit die führende Organisation zur Förderung von SozialunternehmerInnen (oder Social Entrepreneurs) – Gründerinnen und Gründern, die mit innovativen Konzepten, Kreativität und eigenem Risiko gesellschaftliche Probleme lösen.

Denn die Kombination von unternehmerischem Denken und sozialem Engagement ist ein zukunftsweisendes Modell, das gerade unserer Zeit, in der die Grenzen des Kapitalismus immer deutlicher zutage treten, viele mögliche Alternativen eröffnet.

In diesem Kontext wurde Ashoka auch auf die ALLMENDA aufmerksam: Unsere genossenschaftlich organisierte Struktur, unser hoher Vernetzungsgrad sowie unsere Fähigkeiten im Community-Building haben sich bereits weit über die Grenzen Vorarlbergs hinaus herumgesprochen.

ALLMENDA Garten: Gemeinsam biologisch gärtnern und die Ernte teilen!

Du möchtest gesunde Ernährung für dich und deine Familie?
Regelmäßig frisches Obst und Gemüse, am liebsten aus der Region?
Natürlich biologisch angebaut, ohne Kunstdünger, Gift und Gentechnik?
Im Idealfall auch noch selbst gezogen, in einer netten Gemeinschaft mit Gleichgesinnten?

Dann haben wir tolle Neuigkeiten, denn ALLMENDA startet jetzt ein gemeinschaftliches Gartenprojekt: ALLMENDA Garten!

Photovoltaik: ALLMENDA realisiert erste Kleinanlagen!

PV Anlage auf Dach in Dornbirn Hatlerdorf

Bereits im Frühjahr 2011 wurde die erste große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bauhofs in Bregenz von der ALLEMENDA Genossenschaft in Betrieb genommen und liefert seither beständig sauberen Strom.
Inzwischen hat sich weiterhin viel getan – vor allem haben wir das Finanzierungsmodell für Privathaushalte so optimiert, dass der selbstproduzierter Strom in Zukunft für weit mehr Menschen leistbar wird.

Allmenda-Neujahrsfeier im EICHAMT in Bludenz

Wer das ganze Jahr über engagiert und großteils ehrenamtlich für hehre Ziele arbeitet, darf sich auch einmal einen Abend lang entspannen und verwöhnen lassen.
Aus diesem Anlass lud der Vorstand alle, die sich und ihre Arbeitskraft bei ALLMENDA einbringen, am 14. Jänner zu einem "Hock" in das Restaurant EICHAMT in der schönen Alpenstadt Bludenz. Angereist wurde natürlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – so spart man fossile Brennstoffe ein und hat die Möglichkeit, sich schon während der (Zug)Fahrt miteinander zu unterhalten.

Impulse zur Verdichtung von Initiativen setzen

Initiativen in Vorarlberg

Im Bodenseeraum gibt es zahlreiche Initiativen für einen nachhaltigen Lebensstil. Ein Meilenstein, um Initiativen in Vorarlberg sichtbar zu machen, ist die Initiativenlandkarte wandeltreppe.net. Dieser gingen mehrere Treffen voraus, welche die Bodenseeakademie mit dem Schwerpunkt "Community Supported Agriculture" organisierte.  Doch wie kann es weiter gehen? Längst sind nicht alle erfasst und die Szene wandelt sich stetig.

ALLMENDA präsentiert sich auf der Herbstmesse!

VTaler

Die Dornbirner Herbstmesse bietet immer tolle Möglichkeiten, unsere Ideen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Man kommt mit Leuten ins Gespräch und kann sich in aller Ruhe mit ihnen unterhalten, erklären, wer wir sind und was wir machen und vor allem, wie man bei uns mitmachen kann und wie nicht nur jede/r Einzelne, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes davon profitieren kann.

Immer mehr Menschen beginnen zu erkennen, dass das bisherige Wirtschafts- und Finanzsystem unweigerlich mit zunehmenden Problemen konfrontiert ist. Gnadenlose Gier führt zu einer immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich und darüber hinaus zu immer mehr Umweltverschmutzung. Die Auswirkungen sind heute schon in weiten Teilen der Welt dramatisch, wenn nicht katastrophal; deshalb befassen sich weltweit viele kluge, engagierte Menschen mit den vorherrschenden Problemen unserer Zeit und entwicklen mögliche Alternativen.

Regionalwährungen immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit

Gernot Jochum-Müller. Foto: ORF/Anna Masoner

Seit dem Banken-Crash 2008 und der seither anhaltenden, weltweit vorherrschenden finanziellen Unsicherheit stoßen mögliche Alternativen auf ein immer größer werdendes Interesse seitens der Öffentlichkeit.

Euro-gedeckte Regionalwährungen wie zum Beispiel der "VTaler" oder Tauschkreise wie "Talente Vorarlberg" bieten hier praktische und vor allem nachhaltige Lösungen. Viele Initiativen sind über die Plattform ZA:RT (ZusammenArbeit regionaler Tauschsysteme) nun auch regionenübergreifend vernetzt, auch ist es möglich zwischen Tauschsystemen nun zu wechseln.

ZA:RT wurde nun im Rahmen der Sendereihe "Innovation.Leben" von einer Fachjury unter jene 16 Projekte gewählt, die dem Publikum ausführlich präsentiert werden. Aus diesem Anlass war der Obman der ALLMENDA Gernot Jochum-Müller, der auch ZA:RT mitbegründet hat, zu Gast in der Sendereihe.

Seiten